BlogBilderbuch

Feierabend, 8 Uhr ...

... und ich bin auf dem Weg nach Hause. Als ich das erste Mal in der Nacht über eine der Mainbrücken wanderte, hat mir dieses Lichtmeer fast die Sinne geraubt. Kaum war mein Gehirn wieder mit Sauerstoff versorgt, realisierte ich, dass ich meine Kamera daheimgelassen hatte und deshalb versuchte ich mir dann, mitten auf der Mainbrücke, in den Arsch zu beißen. Gelang nicht und so wanderte ich heute noch einmal diesen kleinen Umweg nach Hause - diesmal mit Kamera. Und das allerbeste: Schon bald werde ich ganz in der Nähe wohnen, quasi direkt am Main ...

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bei Papas Christbäumen ...


oben_ der Dom in Kölle
unten_ Alfons' Unimok vorm Steidl-Haus in Engelgau


... in der Eifel.
Jep, das Wochenende hab ich dort verbracht um meine Verwandten wieder einmal zu sehen und mit ihnen stundenlang über Deutschland, Österreich, das Leben, Bambusmöbel, Chamonix und die liebe Kletterei zu quatschn. An dieser Stelle möchte ich die "guitn Humba", die die Claudia aufgetischt hat, nicht vergessen.
Engelgau, dieses kleine Örtchen, ist ja nur eine gute Dreiviertelstunde von Köln entfernt und die Strecke Köln - Frankfurt ist auch keine Ewigkeit - besonders nicht, wenn Arbeitskolleginnen genau diese Strecke fahren und man gemütlich am Beifahrersitz die Fahrt genießen kann. In Köln war ich auch auf einen Sprung und hab mir die "Hohe Straße" und den Dom genauer angesehn: beides groß. :-) Ich glaub fast, mich ziehts mindestens noch einmal in Richtung Eifel.
Am Sonntagabend kam dann noch ein unerwarteter Gast ins Hause Steidl, der vor langer langer langer Zeit amol in Osttirol bei uns daheim an Sommer lang gehaust hat ... jaja, der Fenn. Er hat net schlecht gestaunt, "wie groß" ich geworden bin - um ehrlich zu sein, ich hab mich aber auch net schlecht gewundert +smile+
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Frankfurt am Main

ein erstes Lebenszeichen aus der Stadt der Bänker und Börsianer:
In der Bankenmetropole Frankfurt leben ca. 660 000 Menschen und vergleichsweise ist die Stadt ist ungefähr doppelt so groß wie Graz. Ob es doppelt so viel zum Entdecken gibt, sei dahingestellt. Anyway, heute habe ich jedenfalls schon ein »Tiroler Bauernstandl« gefunden.



Erfreut etwas Heimatliches angetroffen zu haben, ging mein Erkundungsrundgang weiter Richtung Main. Am Eisernen Steg, einer alten Eisenkonstruktion, die zwei durch den Main getrennte Stadtviertel überbrückt, konnte ich einen ersten Blick auf die Frankfurter Skyline werfen. Aber das konnte mich wohl noch nicht ganz befriedigen, deshalb ging's hinauf auf einen der hohen Türme, den Main Tower. Diese Aussicht verschlug mir dann einige Minütlein doch die Sprache und ich will sie euch natürlich nicht vorenthalten.



Auf dem Nachhauseweg erblickte ich aus der Ferne eine kleine Menschenmasse. Neugierig wie ich nun einmal bin, musste ich dieses Rätsel lüften. Inmitten der Zuschauer musizierten vier talentierte Musiker mit Cello, Violine, Gitarre und wunderbarem Gesang. Die Dresdner Band Stilbruch verschönerte so noch obendrein meinen ersten Eindruck von Frankfurt. Insomma freu ich mich schon auf morgen.

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»Die Fruchtblase is platzt!!!«

Wir hatten in der Wohnung gekocht, Abschiedessen, weil ich jetz dann ein halbes Jahr ins Ausland verschwinde. Und zu dem Anlass musste noch etwas Außergewöhnliches passieren: Zustelltheater! Einfach anrufen, bestellen und warten bis die jungen Schauspieler in die eigenen vier Wände kommen, das Wohnzimmer als Bühnenbild verwenden und Gurken als Requisit aus dem Kühlschrank entführen. Ich hab' mich sehr gefreut über die lustige Unterhaltung und es ist wirklich schade, dass es nur mehr bis zum 13. Februar gespielt wird.
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